Beruf & Pflege

Brauchen Familienmitglieder gelegentlich Hilfe im Alltag, lässt sich diese gut organisieren und im Voraus planen. Berufstätige Angehörige können die erforderlichen Hilfestellungen gut mit ihren Arbeitszeiten und beruflichen Terminen abstimmen.

Manchmal werden Angehörige jedoch plötzlich damit konfrontiert, dass ein Familienmitglied beispielsweise durch einen Schlaganfall nicht nur Unterstützung, sondern dauerhafte pflegerische Versorgung benötigt. Hier muss die neue Situation erst einmal mit der Familie besprochen und ein Hilfenetz aufgestellt werden. Oft stellt sich für berufstätige Pflegepersonen die Frage, ob und wie kann der Beruf mit der Pflege des Angehörigen unter einen Hut gebracht werden. Um weiterhin im Berufsleben zu bleiben, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Neben dem Pflegeurlaub, der Pflegezeit sowie der Familienpflegezeit, können in Gesprächen mit dem Arbeitgeber individuelle Lösungen entwickelt werden.

Bei Überlegungen die Arbeitszeit zu reduzieren oder für die Pflege eines Angehörigen ganz aufzugeben, sollten die möglichen Auswirkungen auf die späteren Rentenansprüche bedacht werden. Hilfreich kann hier ein Gespräch mit dem Rentenversicherungsträger sein.

Ausführliche Informationen stellt das Bundesfamilienministerium zur Verfügung unter
www.wege-zur-pflege.de 

 

 

Pflege von Angehörigen

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